Geneicken – Unsere Heimat

Die BIG wendet sich gegen fremdenfeindliche Aktivitäten und Äußerungen und spricht sich für eine Kultur der Integration aus. Dies entspricht dem Selbstverständnis der BIG, sich für ein lebenswertes, menschliches Umfeld für alle einzusetzen.

Die BIG arbeitet daran, das soziale Miteinander in der Honschaft zu fördern und ein Wohnumfeld zu gestalten, in dem sich die Menschen wohlfühlen.

Ziele der BIG

•  Wohnwertverbesserung
•  Verkehrsberuhigung
 • Stadtteilgestaltung
 • Denkmalschutz
•  Heimat & soziales Miteinander

Besondere Orte

Bei uns finden Sie einige Architekturschätze. Wir möchten Sie mitnehmen und Ihnen diese besondere Orte nicht vorenthalten. Hier finden Sie unsere aktuellsten Neuzugänge.

Nordrheinwestfalen Heimatet - Wir fördern, was Menschen verbindet (Logo)

Die Vergangenheit aufleben lassen

Kleines FAQ

Woher kommt der Ortsname „Geneicken“?

Der Name leitet sich wohl von „zu den Eichen“ ab.

[Quelle: Was? Geschichte in Geneicken]

Wie alt ist das älteste Haus und wo steht es?

Das Haus steht an auf der Beckersstraße und ist der ehemalige Hof Beckers und macht aufrichtig den Eindruck, als müsste es schon hart darum kämpfen, sich auf den Beinen zu halten. An einer versteckten Stelle in der Wand ist das Baujahr eingetragen: 1475.
Etwa so alt ist Geneicken und ist damit eine der ältesten Honschaften Rheydts. Und fast so lange hat auch die Familie von Heiner Jacken dort zugebracht. Man nennt ihn trotz seiner erst 53 Jahre den Ureinwohner.

[Quelle: Was? Geschichte in Geneicken]

Woher kommt der Begriff „Tuckelfest“?

„Die Entstehungsgeschichte des Tuckelfest ist ziemlich eigenartig“, sagt Heiner Jacken. „Als die Geneickener Straße zur Tempo 30 Zone erklärt wurde, sagte eine alte Bürgerin: Da dürfen die Autos bloß noch tuckele heh.“

[Quelle: Was? Geschichte in Geneicken]

Unabhängiges Geneicken

Geneicken stand stets im Schatten der Bewohner von Schloss Rheydt. „Das Verhältnis war nicht immer ungetrübt“, sagt Wolfgang Wolff. Einmal im Jahr mussten die Geneickener die Niers für die Schlossherren ausfegen. Zudem bedienten sich die Herren gerne an der Ernte der Geneickener Bauern. 1856 sollte damit endlich Schluss sein: Die Geneickener zogen aus, um ihre Unabhängigkeit von Rheydt zu erstreiten. Die benachbarten Bonnenbroicher jedoch, die mit Geneicken zusammen einen neuen Ort bilden sollten, zogen im letzten Moment zurück. Wenn schon nicht selbstständig, dann doch wenigstens ganz obrigkeitstreu. Der geneigte Geneickener war stets Preußen zugetan, weiß Wolfgang Wolff. Davon zeugt noch heute die originale Kaiser Wilhelm-Büste, die auf dem Maarplatz im Ortskern steht.

[Quelle: Was? Geschichte in Geneicken]

„Denkmal, Denk mal!“

Wer durch die frühere Dorfstraße fährt, wird vom gemeinen Geneickener unmissverständlich zum Denken aufgefordert: „Denkmal, Denk mal!“, steht auf einem Plakat an einem urigen Fachwerkhaus. Das will heißen: Bitte nicht mehr so viele Autos in Geneicken. Es macht aber auch unmissverständlich auf die in Mönchengladbach einmalige Ansammlung von uralten Gebäuden aufmerksam. Als ob das noch extra nötig wäre.
Denn in Geneicken ist beinahe jedes zweite Haus ein Fachwerkhaus, hat schon viele Generationen erlebt und steht – ein bisschen windschief – vermeintlich in den letzten Zügen.

[Quelle: Was? Geschichte in Geneicken]

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